Ressorts.
Sechs Felder, in denen wir kontinuierlich publizieren — vom Skald madre bis zum DOP-Schutz.
- 01
Folk
Das Ressort für die Folk-Metal-Welt. Eluveitie (Schweiz seit 2002 in Winterthur mit Chrigel Glanzmann als Frontmann und der keltisch-helvetischen Tradition durch gallische Texte und Drehleier-/Tin-Whistle-Instrumentation), Ensiferum (Finnland seit 1995 in Helsinki als Finnischer Folk-Metal-Klassiker mit ihrer charakteristischen Volksweisen-Tradition), Korpiklaani (Finnland seit 2003 mit der humpaa-Tradition und der finnischen Wodka-Klassiker-Welle), Finntroll (Finnland seit 1997 mit schwedisch-finnischer Polka-Tradition und Mathias „Vreth" Lillmåns als Frontmann seit 2006), Schandmaul (Deutschland seit 1998 als deutscher Folk-Rock-Klassiker mit Thomas Lindner als Frontmann), die wachsende DACH-Folk-Metal-Welle der 2020er-Jahre mit kleineren Folk-Metal-Festivals.
→ - 02
Pagan
Das Ressort für die Pagan-/Viking-Metal-Welt. Bathory als Pionier seit 1984 in Stockholm (Quorthon mit den Viking-Trilogie-Alben „Blood Fire Death" 1988, „Hammerheart" 1990, „Twilight of the Gods" 1991 als Genre-Begründung der Viking-Metal-Tradition), Amon Amarth (Schweden seit 1992 in Stockholm als globaler Viking-Metal-Klassiker mit „With Oden on Our Side" 2006 und „Twilight of the Thunder God" 2008 als Mainstream-Wende), Enslaved (Norwegen seit 1991 mit progressiver Viking-Black-Metal-Tradition und der albumbasierten Konzept-Welle seit „Below the Lights" 2003), Tyr (Färöer seit 1998 als färöische Folk-Metal-Klassiker), Wardruna als post-Metal nordische Folk-Welle seit 2003 mit Einar Selvik (auch durch die Vikings-Serie-Soundtracks bekannt).
→ - 03
Tradition
Das Ressort für die nordische Mythologie und Wikinger-Tradition. Ältere Edda (Codex Regius ca. 13. Jh. in Island als Hauptquelle der norwegisch-isländischen Mythologie mit Voluspa als zentralem Schöpfungs- und Untergangs-Gedicht, Havamal als Sammlung der Lebensweisheit Odins), Jüngere Edda (Snorri Sturluson um 1220 mit Gylfaginning als Erklärung der nordischen Mythen, Skaldskaparmal als Dichtungs-Lehrbuch der Skaldenkunst, Hattatal als Versmaß-Beispiel-Sammlung), Wikinger-Welt 800-1100 n. Chr. mit den Trade-Routen zwischen Skandinavien, Konstantinopel und Bagdad (Birka, Hedeby, Kiew als zentrale Handels-Stützpunkte), Runen-Tradition zwischen Älterem Futhark (vor 800 mit 24 Runen), Jüngerem Futhark (800-1100 mit 16 Runen als reduzierter Standard) und Mittelalterlichem Futhark (mit gewachsenen Sub-Varianten).
→ - 04
Label
Das Ressort für die Indie-Metal-Label-Welt. Nuclear Blast (Donzdorf/Baden-Württemberg seit 1987 als deutsches Mega-Label mit Markus Staiger als Gründer, heute Teil der Believe-Music-Gruppe seit 2018), Napalm Records (Wien seit 1992 als österreichisches Folk-/Black-/Power-Metal-Spezialist mit Markus Riedler als Gründer), Century Media (Dortmund seit 1988, seit 2015 als Sony-Music-Tochter mit Robert Kampf als ehemaligem Gründer), Season of Mist (Marseille seit 1996 als französischer Black-/Death-Metal-Klassiker mit Michael Berberian), Indie Recordings (Oslo seit 2006 als norwegisches Black-Metal-Spezial-Label), Drakkar Records (Bremerhaven seit 1993 als deutsches Folk-/Pagan-Metal-Label mit dem charakteristischen Wikinger-Schiff-Logo), die wachsende Direct-to-Fan-Welle mit Bandcamp und Patreon als Indie-Alternative ohne klassische Plattenfirma.
→ - 05
Festival
Das Ressort für die Metal-Festival-Welt. Wacken Open Air (Wacken/Schleswig-Holstein seit August 1990, weltweit größtes Metal-Festival mit ca. 75.000 Besucher:innen jährlich, gegründet von Holger Hübner und Thomas Jensen als ursprüngliche Bauern-Wiesen-Veranstaltung), Summer Breeze (Dinkelsbühl seit 1997 als zweitgrößtes deutsches Metal-Festival), Party.San Open Air (Schlotheim/Thüringen seit 1996 als Death-Metal-Klassiker), Hellfest Open Air (Clisson/Frankreich seit 2006 als französisches Mega-Festival), Inferno Festival (Oslo seit 2001 als nordisches Black-Metal-Klassiker), Maryland Deathfest (USA seit 2003), die wachsende Streaming-/Hybrid-Festival-Welle seit den 2020ern mit Online-Ticket-Optionen.
→ - 06
Geschichte
Das Ressort für die Metal-Geschichte. Black Sabbath „Black Sabbath" Februar 1970 als Genre-Begründung (mit dem Eröffnungs-Tritonus-Akkord als „Devil’s Interval"-Tradition), NWOBHM-Welle (New Wave of British Heavy Metal) seit ca. 1979 mit Iron Maiden, Judas Priest, Saxon und Diamond Head, Thrash-Metal-Welle der „Big Four" seit den 1980ern (Metallica, Megadeth, Slayer, Anthrax), Black-Metal-Welle der norwegischen 1990er-Jahre (Mayhem, Burzum, Darkthrone, Emperor als Inner Circle), Death-Metal-Welle der US-Florida-Tradition (Death, Morbid Angel, Obituary, Cannibal Corpse), Folk-Metal-Welle seit Skyclad „The Wayward Sons of Mother Earth" 1991 als erstes Genre-Album, die zeitgenössische DACH-Metal-Tradition seit der Wende mit der wachsenden Folk-/Pagan-Metal-Welle der 2000er-Jahre.
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